Die Prophezeiungen von Celesitine – von James Redfield

Ich mag Bücher, die mich zum Nachdenken anregen. Die Prophezeiung von Celestine hat dies sicherlich für mich geleistet. Wer jedoch logische Zusammenhänge braucht, um sich auf ein „Was wäre wenn“ Szenario im Kopf einzulassen, sollte wohl besser die Finger von der Prophezeiung lassen, denn vieles passiert scheinbar „unlogisch“ und „zusammenhanglos“.

Ich für meinen Teil fand einzelne Passagen durchaus überdenkenswert und stellenweise sogar so logisch (wenn man erst mal über alle „wenn-dann“ Konstruktionen

hinwegsieht), dass ich einige beschriebene Dinge sogar versuchen werde anzuwenden.

Vor allem die Betrachtung der Thematik der „Dramen“ die wir uns in der zwischenmenschlichen Kommunikation angeeignet haben, wie wir miteinander und unserer verbalen und energetischen „Macht“ innerhalb von kleineren und größeren Gruppen umgehen, fand ich sehr spannend zu lesen. Ebenso interessant finde ich den Ansatz zur Kindererziehung, der jedoch wirklich nur gaaaaaaaaaanz kurz Umrissen wird!

Wer ein richtiges Abenteuerbuch erwartet, wird aber sicherlich nicht auf seine Kosten kommen – auch wenn „Ein Abenteuer“ auf dem Cover steht.

Wer sich viel mit solchen Themen beschäftigt, wie z.B. Energieaustausch – in Form von Wachstum, Energie, Machtgewinnung etc. wird sicher sagen: „Nichts Neues“ – ich finde es jedoch immer spannend in unterschiedlichen Worten und Geschichten immer wieder ähnliche Themen zu beleuchten. Ein Buch das ich sicherlich ein zweites Mal lesen werde, zu einem späteren Zeitpunkt und aus dem ich einige Gedanken mitgenommen habe.

Für mich absolut lesenswert, vor allem weil es sich auch sehr gut und relativ schnell lesen lässt.

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