Die Gedankenlawine

Wie oft habe ich Nachts schon wach gelegen, weil ich kurz bevor ich in den Schlaf abdriften konnte, noch EINEN wichtigen Gedanken hatte.

Dieser eine Gedanke wäre ja nicht das Problem, würde dieser nicht einfach, wie ein Schneeball, eine ganze Lawine von weiteren Gedanken ins Rollen bringen …

Mist ich habe vergessen den Brief zur Post zu bringen, das bedeutet ich muss morgen früher aufstehen, ich sollte daher jetzt wirklich schlafen, aber was, wenn ich es morgen nicht rechtzeitig zur Post schaffe, den Brief nicht einwerfe, dann verzögert das den ganzen weiteren Ablauf, ich MUSS also einfach morgen zur Post auch wenn ich dafür den Termin nicht pünktlich schaffe. Hätte ich das geahnt, hätte ich den Termin verschoben, naja, das kann ich auf dem Weg zur Post machen, ich muss unbedingt an mein Handy denken ….. usw. usw.

Es ist ein Teufelskreis aus dem ich mich häufig nur schwer retten konnte, da ich a) keine Idee hatte WIE und b) mir nicht bewusst war, was ich da tue!

Heute habe ich einen Trick, der so simple scheint auf den ich aber nicht mal selbst gekommen bin, wie das mit EINFACHEN Dingen eben so ist. Ich halte mir Papier und Stift am Bett bereit und wenn es wieder mal passiert, dass mir etwas einfällt, was hätte schon heute erledigt werden müssen schreibe ich es auf, schließe die Augen und das Thema ist erledigt. Probier’s selbst, wenn du magst.

Der Tipp stammt übrigens aus dem Buch „Alles kein Problem“ von Richard Carlson.

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