erst fragen, dann akzeptieren

Das Leben läuft manchmal nicht so, wie man sich das vorstellt, jedoch nicht, weil das, was man möchte nicht greifbar ist, sondern weil man sich nicht traut danach zu fragen.
Ein kleines Beispiel hierzu: Stell dir vor, du nimmst an einem Kurs teil und jeder Teilnehmer erhält einen Kugelschreiber. Die Kugelschreiber sind bis auf ihre Farbe völlig identisch. Du hast eine Farbe, die dir überhaupt nicht gefällt – dein Nachbar hat deine Lieblingsfarbe. Du kannst jetzt denken: Ist doch egal, ist nur ein Kulli, „Einem geschenkten Gaul, schaut man nicht ins Maul“ usw. und dennoch wirst du den Kulli deines Nachbarn schöner finden.
Stell dir jetzt vor, du fragst deinen Sitznachbarn ob er/sie bereit ist, den Kulli mit dir zu tauschen und stell dir vor diese Person freut sich sogar noch, weil deine Farbe eigentlich ihre Lieblingsfarbe ist. ….

Im Leben ist das oft ähnlich. Wir nehmen etwas hin, weil wir es als unwichtig erachten und im Fall „Kugelschreiber“ mag das vielleicht tatsächlich keine Rolle spielen, doch was ist mit anderen Dingen, die man einfach so hinnimmt, weil man nicht „auffallen“ will oder „gierig“ wirken möchte oder sich einfach nicht traut zu fragen ob es anders geht?
Manchmal sind es jedoch die ganz kleinen Dinge, die jedem einzelnen wichtig sind, die häufig auch leicht zu verändern sind und dennoch innerlich viel bewirken würden.

Die Welt liebt dich – und daher hast du auch das Recht zu wollen, was du willst und das auch zu sagen.
Nur das Beste für dich! Wenn es dann doch nicht so klappt kannst du dich noch immer mit dem zufrieden geben was da ist 🙂

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