„Ich glaub’s hackt“

Heute beim Wortstolpern ist mir „Ich glaub’s hackt“ untergekommen.

Hier gibt es viele Diskussionen, woher dieser Spruch kommt und ob es nicht doch eher „hakt“ oder „harkt“ heißt. Für alle Aussprüche gibt es scheinbar eine Erklärung und Daseinsberechtigung.

ICH GLAUB’S HACKT hat laut einger Internetforen, Seemannsforen etc. folgenden Ursprung:
„Ich glaub’s hackt“ kommt aus der Seefahrt, denn wenn es da „hackt“, peitscht Regen und Wind unwetterartig auf das Schiff ein und der Seegang ist entsprechend.
Bei solchem Wetter wird keiner an Deck geschickt, wenn es nicht unbedingt nötig ist. Beliebt soll dieser Ausspruch besonders bei U-Boot-Fahrern des zweiten Weltkriegs gewesen sein.

Einige Menschen verwenden dies aber auch im Sinne von „Du hast nen Vogel“ und zu Vögeln passt eben „hacken“ am besten und wird daher auch so ausgesprochen. Fraglich ist ob damit ursprünglich „haken“ gemeint war und sich dann über die Jahre als „hacken“ eingebürgert hat.

ICH GLUB’S HAKT geht auf den Haken im Hirn zurück heißt: etwas ist hängen geblieben, es hakt, klemmt, ein Gedanke hat sich verknotet, verhakt… in diesem Sinne, dass jemand etwas nicht versteht oder sich stur stellt.

Wer HARKT geht auf’s Feld … aber auch das verwenden einige Menschen im Sinne von „Ich glaub’s harkt“. Eine Mischung aus hacken und hängen bleiben.

Im Grunde  denke ich haben aber alle Aussprüche die gleiche oder ähnliche Bedeutung. „DU SPINNST WOHL“ vielleicht im ersten Fall noch mit dem Beisatz: „das zu tun ist Schwachsinn/Lebensmüder etc.“

Was sagst Du?