Männer sind anders, Frauen auch

Die Unterschiedlichkeit der beiden Geschlechter bewegt Männer und Frauen seit Jahren. Männer sind vom Mars, können besser einparken, haben ein besseres räumliches Vorstellungsvermögen und sind „machtgeiler“. Frauen sind alle weich, von der Venus, einfühlsam und können besser mit Kindern umgehen?!
Das mag man nur bestreiten oder auch nicht! Ich habe unterschiedlichste Bücher zu diesem Thema verschlungen um meine Rolle als Frau, die Erwartungen die man an mich stellt und die Möglichkeiten, die all dies mit sich bringt für mich besser zu verstehen und zu erkennen.
Jetzt weiß ich Bescheid?


Keinen Meter!
Was ich jedoch für mich beschlossen habe und ich glaube das gilt für Männer und Frauen gleichermaßen: am besten wir versuchen uns nicht in Schubladen von Mann und Frau drängen zu lassen sondern tun, was uns als Individuen am nächsten kommt.

Aber

Dabei glaube ich tatsächlich, dass es solche Schubladen durchaus gibt, auch wenn sie natürlich nicht auf ALLE Frauen zutreffen (und auch nicht auf ALLE Männer). Fakt ist für mich, das sich Männer und Frauen (pauschal gesagt) einfach in gewissen Punkten anders gestrickt sind. Ein Beispiel, dass ich vor einiger Zeit gehört habe, hat dies für mich deutlich und fast schon lustig, liebevoll herausgestellt. Die Poolpartymetapher.

Auf einer Poolparty trifft eine Gruppe Männer aufeinander.

Sie erzählen, trinken und lachen, bis auf einmal die Idee im Raum steht: Lasst uns in den Pool springen.
Die Männer springen auf und einer nach dem anderen versenkt seinen Körper im kühlen Nass. Der erste springt vom Beckenrand um der Schnellste zu sein. Der nächste versucht die Schnelligkeit zu übertrumpfen in dem er mit dem größten Plumps das meiste Wasser aus dem Becken befördert. Der Dritte ist ein Akrobat und legt mit einem doppelten Salto nach. Der Vierte hat es schon schwerer, denn auch er wollte die „Arschbomben und Wasser-aus- dem-Pool-beförder-Methode“ wählen, doch die hat ja nun schon jemand vorgelegt.
Macht nichts! Er nimmt Anlauf und hofft auf einen noch größeren Erfolg.
So vollzieht sich das Spielchen bis aller Männer im Pool plantschen, sich vielleicht noch etwas kabbeln und sich dann bei einem Bier auf die Schultern klopfen.

Was machen nun aber Frauen bei der Poolparty?

Was passiert nun bei einer Frauengruppe auf einer Poolparty? Mal abgesehen davon, dass sich die ein oder andere erst einmal Gedanken darüber macht, ob sie sich überhaupt in ihrem Bikini oder Badeanzug zu Schau stellen kann, soll, darf oder muss wird das „im Pool landen“ wahrscheinlich ganz anders ablaufen!
Die Frauen beschließen nun also auch nach einer Weile sich im Pool abzukühlen doch was passiert dann?
Sicherlich wird es die ein oder andere Party geben auf der auch Frauen sich nacheinander in den Pool „werfen“ und Kunststückchen ausprobieren, aber was man sich auch gut vorstellen kann, was bei Männern, meiner Meinung nach, fast undenkbar wäre, ist folgendes Szenario:
Die Frauen ziehen sich um, warten auf die Langsamste und stellen sich dann in einer Reihe am Poolrand auf.
Sie fassen sind an den Händen und auf „Drei“ springen sie alle gemeinsam ins Wasser!

Nicht besser oder schlechter – anderes!

Das soll nicht heißen dass Frauen besser sind, weil sie sozialer und gruppenorientierter sind oder das Männer die bessere Variante wählen weil sie nur auf sich achten und machtorientierter und damit vielleicht durchsetzungsfähiger sind.
Es ist schön dass Männer sich übertrumpfen, weil das die Kreativität anregt, Neuerungen schafft und dazu beflügelt weiter, besser, höher etc. zu kommen.
Genau so wertvoll ist es jedoch niemanden auszugrenzen, das Gefühl von Gemeinschaft zu fördern und als „Team“ zu fungieren – auch wenn das vielleicht hier und da aus einer Unsicherheit heraus passiert, so ist man in der Gruppe stark und so wird auch die Zuversicht jeder einzelnen Person gestärkt.

Beides ist nötig, beides ist sinnvoll, beides ist GUT

 

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