Wie schreibe ich eine Rede oder die Frage „Darf ich etwas Können?“

Eigentlich wollte ich „nur“ einer Freundin helfen und ihr in einigen wenigen Punkten aufschreiben, wie ich eine Rede (oder einen Vortrag) schreibe, vorbereite oder konzipiere.

Damit nicht nur sie etwas davon hat, sondern andere sich vielleicht auch dadurch unterstützt fühlen, habe ich beschlossen einen Artikel darüber zu posten – bis dato KEIN PROBLEM doch dann kommt’s:

Wer sagt denn, dass ICH so etwas kann?

Kennst du diese Gedanken?

Aufgrund vieler Gespräche könnte ich vermuten, dass dies eher ein Frauenproblem ist, da Frauen häufiger an ihren Fähigkeiten zu zweifeln scheinen als Männer.

Ist das so?

Ich weiß es nicht, aber was ich erfahren habe, ist die Tatsache, dass Männer sich eher zwingen diesen Gedanken zu ÜBERGEHEN und es dennoch TUN!  Aber weiter …

Ich frage mich also, wie andere meine Arbeit bewerten werden, wenn ich mir die Mühe mache, etwas aufzuschreiben, um zu helfen. Sogleich spüre ich einen Impuls in mir, das Ganze nicht öffentlich zu machen und mir dadurch eventuelle Kritik zu ersparen, die der Diskussion nicht wert ist!

STOP! So ein Quatsch! „Umprogrammieren“ ist angesagt!

Ich denke mal wieder für die Welt mit – und dann auch nur an das Schlechte. Wenn schon denn schon! Dann kann ich ja auch folgenden Gedankengang mit einschließen: „Vielleicht ist es den Kritikern ja egal und sie nehmen sich gar nicht die Zeit mich zu kritisieren, aber dafür nutzen es die Personen, denen es hilft, was ich das so schreibe.“

Wenn du schon wieder in die Zukunft denkst – denke auch an das Positive!

Nicht nur, die mögliche Kritik meiner Arbeit hält mich von der Veröffentlichung ab, sondern auch die Angst, dass damit gleichzeitig auch meine Person an sich schlecht beurteilt wird (à la: keiner hat mich lieb) ist was mich abhalten will!

„Was glaubt die denn, wer sie ist, dass SIE mir jetzt erzählt, wie ich das zu machen habe?“

Mein kleiner Krieger in mir meldet sich zu Wort und ergreift Partei für mein geknicktes Ego:

„Hey Ego“, sagt der Krieger. „Stell dich mal aufrecht hin! Hat diese Person nicht aus einem Grund auf diesen Artikel geklickt? Scheinbar ist er/sie unsicher was Präsentationen und deren Vorbereitung angeht und hat sich erhofft Hilfe zu bekommen. Du hast eine Lösung oder Hilfe ANGEBOTEN – nicht mehr und nicht weniger! Dass dem Betroffenen die Lösung nicht passt – SEIN PROBLEM! Der ärgert sich nur, dass er weitersuchen muss!

Es gibt kein richtig und falsch und es gibt auch keine objektive Wahrheit oder Schönheit! Ich teile, was MIR hilft oder geholfen hat, um einer Person vielleicht Zeit und Frust zu ersparen.

Positives Denken versetzt also keine Berge oder zaubert Ergebnisse hervor, aber es hilft dabei überhaupt etwas zu produzieren. Denn schließe ich nur die schlechten Vorhersagen in meinem Kopf in ein Projekt ein, werde ich wohl nie etwas beginnen.

Hier der größte Witz:

All diese Gedanken sind mal wieder entstanden bevor das Ergebnis überhaupt existiert hat. Ich habe also beschlossen meine Tipps nicht zu veröffentlichen, bevor ich sie überhaupt geschrieben hatte. So etwas nennt man wohl „IM KEIM ERSTICKEN“!

Aber wer wäre ich, wenn ich meine eigenen Tipps nicht wertschätze und befolge, daher hier das Ergebnis, für alle Interessierten:

Trage Dich für den Newletter ein und Du erhältst das Skript zu „Wie schreibe ich eine Rede“ direkt von mir geschickt.

Kritik, Anmerkungen, Verbesserungen und Feedback sowie Lobeshymnen und Dankesreden (gute Übung!)  erwünscht 🙂

Was sagst Du?