Über mich

Ich hatte Anfangs gar nicht daran gedacht eine „Über mich“ Seite zu kreieren, da der ganze Inhalt hier ja irgendwie von mir handelt, bis eine Freundin sagte: „die Leute wissen ja gar nicht, welchem Gesicht sie diese Website zuordnen sollen.“

„Ich hätte gerne ein Bild zu der Person, deren Seite ich besuche“

“Interessant!” Dachte ich mir, mich irritieren Bilder häufig, denn ich stelle mir in meiner kindlichen Art lieber Blog-Helden und Websitefeen vor …
Bilder schaffen mir zu häufig Urteile und Wertungen, die für den Inhalt einer Seite gänzlich unerheblich sind.

Aber gut, stimmt!

Manche Menschen brauchen ein Gesicht zu einer Geschichte, eine bildliche Unterstützung oder einen optischen Anker. Mist! Das hatte ich doch gelernt – wir haben unterschiedliche Bedürfnisse.
Die Personen, die das nicht interessiert, werden wahrscheinlich auch nicht auf dieser Seite landen. Außerdem stimme ich zu, dass ein genaues Bild in Form eines Fotos oder einer Zeichnung, auch ein verbindendes Element aufweist. Meine Fantasie spinnt sich dann um einen Anhaltspunkt herum und wird nicht gänzlich ausgehebelt oder völlig desillusioniert, wenn ich dann an einen beschriebenen Ort komme, oder auf eine reale Person treffe.
Wir suchten also das Bild aus und ich erstellte schnell einen „über mich“ Menüpunkt.

Da steht nicht mal dein Name

…kam es dann von anderer Seite. Auch richtig. Spannend, was ich so über mich lerne, bei der Erstellung einer Website. Was denke ich über Namen, insbesondere meinen eigenen? Ich heiße Katharina Aleksandra Osika.

Katharina mit „K“ und „th“, Aleksandra mit „ks“, der deutschen Version, wie man mir damals, bei der Erstellung meines Personalausweises, erklärte. Das hatte ich bis dato nicht gewusst. Ich war der festen Überzeugung der Name würde immer mit „x“ geschrieben, doch wie manches in Deutschland, muss dies urkundlich explizit festgelegt werden, sonst wird es ein „ks“!
So die Information damals, mit 16, als ich fragte, ob die nette Dame nicht einfach ein „x“ draus machen könnte, “ich fänd‘ das schöner!”

Osika – ist kein Ort in Japan!

Mein Name ist ein geeignetes Thema für den perfekten Smalltalk.

„Hallo, Osika mein Name“
„sie sehen gar nicht japanisch aus“
„ich bin ja auch nicht aus Japan, meine Wurzeln liegen in Polen“
„Oh, in Polen war ich schon mal“
… dann spalten sich die Gespräche:

Variante a) entweder es geht mit Wodka weiter oder
Variante b) die weiten des Landes und die schöne Natur werden in Erinnerung gerufen, um DANN auf Wodka zu kommen.

Dabei bedeutet Osika übersetzt Espe (auch Zitter-Pappel), das ist ein Laubbaum, der sich am häufigsten in Europa finden lässt. Ich finde das sehr symbolträchtig und schön (ich mag Symbole). Meine Lieblingsgeschichte zu unserem Familiennamen ist jedoch meine Tante, die durch ihre Eheschließung von der „Zitter-Pappel“ zum „Glücksbaum“ wurde, das hatte für mich immer etwas Märchenhaftes.

Überhaupt mag ich meinen Namen. Meine Vornamen sind wohlklingend und fühlen sich irgendwie königlich an, gemischt mit der Bodenständigkeit und Verwurzelung (im wahrsten Sinne) in meinem Nachnamen.
Ich bin zufrieden.
Auch das „ks“ finde ich mittlerweile wunderbar! Statt die „normale“ Version zu sein, wie es im Deutschen eigentlich gedacht ist, habe ich noch keine andere AleKSandra mit meiner Schreibweise getroffen … was ist also „normal“ oder „deutsch“?

Aber eigentlich höre ich auf jeden Namen – oder auf keinen, wie es gerade passt … probier es aus.
Katha, ist was ich am häufigsten höre. Seit ich etwas erwachsener bin auch Katharina (“das hat was frauliches und passt jetzt besser”, sagte man mir)
Seit meiner Ausbildung zur Kommunikationstrainerin werde ich (wieder) Kathi genannt, auf diese Idee war vorher nur meine Kindergärtnerin gekommen und der hatte ich das schnell abgewöhnt.
Mittlerweile finde ich es sehr aufschlussreich zu erleben, wer mich wie nennt. Ich habe dabei keine Präferenz, es sind häufig auch unterschiedliche Vertrautheitsgrade, die ich für mich heraushöre. Aber genug von Schall und Rauch.

Wie unschwer zu erkennen ist, reise ich gerne und weil ich hierfür sehr viele Informationen zusammengesammelt habe, war es mir ein Anliegen diese irgendwann online zu stellen und so vielleicht, dem ein oder anderen, damit eine Hilfestellung zu geben.
Mit “erlebediewelt” ist dieses Projekt nun online gegangen … auch wenn das mittlerweile nur noch ein Teil (vielleicht sogar der kleinere) des Ganzen ist … das war der Anfang!

Ich reise ja aber nicht nur, sondern habe auch ein Leben in Deutschland, in dem ich einiges erlebe, durchdenke und aufschreibe, so sind auch noch andere Themen hier gelandet. Vielleicht ist das ja auch für einige von Interesse und oder hilfreich.

Ich hoffe, dass diese Seite vielen Menschen Spaß bereiten wird, Trost sein kann, Freude weckt, Hoffnung gibt, inspiriert oder einfach nur die Zeit vertreibt… vielleicht erlebst du deine eigene Welt dadurch ja noch etwas intensiver, schöner, bunter und und und …

Viel Spaß und wenn du weitere Fragen „Über mich“ hast … ich bin offen für Anregungen….

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