Mit wem du es hier zu tun hast …

Ich hatte Anfangs gar nicht daran gedacht eine „Über mich“ Seite zu verfassen, da der ganze Inhalt hier ja irgendwie von mir handelt, bis eine Freundin sagte: „die Leute wissen ja gar nicht, welchem Gesicht sie diese Website zuordnen sollen.“

„Ich hätte gerne ein Bild zu der Person, deren Seite ich besuche.
“Interessant!”Dachte ich mir, mich irritieren Bilder häufig, denn ich stelle mir in meiner kindlichen Art lieber Blog-Helden und Websitefeen vor …

Aber gut, stimmt!
Da guck – ein Bild von mir rechts auf dieser Seite.

Da steht nicht mal dein Name“ … kam beim ersten Entwurf dann ein weiteres Argument …. ha ha … auch das war mir nicht aufgefallen 🙂 Auch richtig. Also wurde auch das nachgeholt.

Theoretisch wäre das mit 3 Namen getan, aber so schnell kann ich das Thema dann doch nicht abhandeln. Hier also ein kleiner Namensexkurs! Was denke ich über Namen, insbesondere meinen eigenen?

Ich heiße Katharina Aleksandra Osika. Katharina mit „K“ und „th“, Aleksandra mit „ks“, der deutschen Version, wie man mir damals, bei der Erstellung meines Personalausweises, erklärte. Das hatte ich bis dato nicht gewusst. Ich war der festen Überzeugung der Name würde immer mit einem „x“ geschrieben – weit gefehlt!!!
Wie so manches in Deutschland, muss ein „X“ urkundlich explizit festgelegt werden, macht man das nicht, wird’s ein „ks“! So die Information damals, als ich in meinem jugendlichen Leichtsinn fragte, ob die nette Dame nicht einfach ein „x“ draus machen könne, “ich fänd‘ das schöner!”, aber darum geht es ja nicht.

Osika – ist kein Ort in Japan!
Und hier fangen die Namensprobleme an –  Oskar, Ossicar, Osaka … um die gängigsten Abwandlungen zu nenne.  Mein Name ist ein geeignetes Thema für den perfekten Smalltalk:

„Hallo, Osika mein Name“
„sie sehen gar nicht japanisch aus“
„ich bin ja auch nicht aus Japan, meine Wurzeln liegen in Polen“
„Oh, in Polen war ich schon mal“ … dann spalten sich die Gespräche:

Variante a) entweder es geht mit Wodka weiter oder
Variante b) die Weiten des Landes und die schöne Natur werden in Erinnerung gerufen, um DANN auf Wodka zu kommen.

Dabei bedeutet Osika übersetzt Espe (auch Zitter-Pappel), das ist ein Laubbaum, der sich am häufigsten in Europa finden lässt. Ich finde das sehr symbolträchtig und schön (ich mag Symbole). Meine Lieblingsgeschichte zu unserem Familiennamen ist jedoch meine Tante, die durch ihre Eheschließung von der „Zitter-Pappel“ zum „Glücksbaum“ wurde, das hatte für mich etwas Märchenhaftes.

Überhaupt mag ich meinen Namen. Meine Vornamen sind wohlklingend und fühlen sich irgendwie königlich an, gemischt mit der Bodenständigkeit und Verwurzelung (im wahrsten Sinne) in meinem Nachnamen.

Ich bin zufrieden. Auch das „ks“ finde ich mittlerweile wunderbar! Statt die „normale“ Version zu sein, wie es im Deutschen eigentlich gedacht ist, habe ich noch keine andere AleKSandra mit meiner Schreibweise getroffen … was ist also „normal“ oder „deutsch“? Trotz Namenszufriedenheit muss ich allerdings gestehen, dass ich eigentlich auf jeden Namen höre – oder auf keinen, wie es gerade passt … probier es aus.

„Katha“ ist was ich am häufigsten höre. Seit ich etwas erwachsener bin auch Katharina (“das hat was frauliches und passt jetzt besser”, sagte man mir). Kathi kam dann aus einer Zeit der Seminar, in der ich immer die Jüngste war und auf „Kaddl“ war vor meiner besten Freundin nur meine Kindergärtnerin gekommen und der hatte ich das schnell abgewöhnt. Mittlerweile finde ich es sehr aufschlussreich zu erleben, wer mich wie nennt. Ich habe dabei keine Präferenz, es sind häufig auch unterschiedliche Vertrautheitsgrade, die ich für mich heraushöre. Aber genug von Schall und Rauch.

Wenn du mehr über „Erlebe die Welt“ erfahren möchtest dann schau einfach bei „neu hier?“ vorbei oder lies einfach einige Blogbeiträge.

Viel Spaß und wenn du weitere Fragen „Über mich“ hast … ich bin offen für Anregungen….