Wie stehst du zu deiner Arbeit?

Irgendwie hat sich in vielen Köpfen der Gedanke bzw. in unseren Systemen die Überzeugung breit gemacht, dass wir hart arbeiten müssen. Es muss anstrengend sein zu arbeiten, die Woche beginnt praktisch schon mit der Qual des Arbeitens, außer natürlich man hat Urlaub, doch selbst dann scheint der Gedanke verbreitet, immer etwas „leisten“ zu müssen. Leistung wird oft gleichgesetzt mit Qual, Härte sowie Schwere und wird auch nur so (an)erkannt.

Ist das unser Ziel?

Wenn man sich dann mal fragt, warum man das eigentlich alles macht, ist die Antwort häufig mit der Sehnsucht nach Leichtigkeit, Spaß, Glück und Zufriedenheit verbunden, die man sich als Belohnung für „harte Arbeit“ erhofft.

Wann hast du mehr erreicht?

Mal ehrlich! Wann in deinem Leben hast du wirklich große Dinge erreicht? Wann hast du dich wirklich glücklich, zufrieden und bereichert gefühlt? Beim letzten gequälten Projekt in der Firma oder doch bei einem Traum, den du dir im Alltag erfüllt hast, den vielleicht nicht einmal jemand mitbekommen hat und der einfach so „passiert“ ist?!

Leben soll Spaß machen

Es mag sich naiv anhören den Appell zu starten: „Mach was dir Spaß macht!“,  doch im Grunde glaube ich, dass wir so produktiver sind und vor allem glücklicher! Das wirkt sich auf die ganze Welt aus.

Die Energie folgt der Aufmerksamkeit

Wer sich ständig in dem Glauben befindet „geschafft“ zu sein, ausgelaugt, zerrissen vom Leben und wer keinen Platz für Spaß schafft, dessen Energie bewegt sich auf der Abwärtsspirale.

Mit dieser Art zu Denken glücklich und zufrieden zu sein, ist unglaublich schwer. Also tue dir selbst den Gefallen und mach es dir an so vielen Stellen so leicht wie möglich, denn mit der Einstellung von „Alles geht einfach“, kannst du viel mehr schaffen und nur noch wenige Dinge/Situationen können dich aus der Bahn werfen.

So wird jeder Tag zu einem besonderen Ereignisse und du muss dich nicht auf einzelne Höhepunkte hinquälen.

ACHTUNG ! Ein kleiner Realitätshinweis:

Verabschiede dich von dem Gedanken, dass du einen Punkt in deinem Leben erreichst an dem alles toll ist. Auch Menschen die grundsätzlich einen Job haben den sie lieben finden diesen manchmal ätzend, doof und langweilig. Wir brauchen das als Menschen um uns zu strecken, zu entwickeln und neues zu lernen. Veränderung braucht ein gewisses Maß an „Unzufriedenheit“.

Es geht also nicht darum, dir laufend „Blümchengedanken“ zu machen und die Welt im steten rosaroten Heiteitei zu sehen. Manche Tage sind für den A*** und das ist voll ok.
Bemühe dich aber an solchen Tagen dann dennoch etwas zu finden (denn das gibt es immer) was du wertschätzen kannst, was du magst und was GUT ist. Damit deine Ausrichtung und dein Fokus sich wieder auf „rosa“ einstimmen kann.

Sei nicht blind für die Dinge, die dich stören aber fokussiere dich nicht darauf. Change it, love it or leave it … sind am Ende die Optionen. Wer in dauerhaftem Schmerz und Qual verbleibt genießt das entweder insgeheim oder hat sich noch nicht bewusst gemacht, dass er/sie das selbst in der Hand hat zu ändern.

Die Welt freut sich mit dir, wenn es dir gut geht, denn sie liebt dich! Rock’n’Roll Baby!

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