Mehr ist mehr – oder kann mehr werden.

Anfang der Woche habe ich kleines Geschenk vom Leben erhalten bezüglich meiner Werte-Klarheit. Mir wurde ein Mensch geschickt, der mir deutlich gezeigt hat wo ich unsicher bin, was mir wichtig ist und welche Kompromisse ich bereit bin einzugehen und welche absolut gar nicht. Ein Arschengel – du erinnerst dich? 😉 Da isser wieder! haha

Doch wie das oftmals so ist, kam in der gleichen Woche auch ein Mensch, der mich hat denken lassen: „WOW! Wie schön, nett, wertvoll und wie passend.“

Wieder was gelernt!

Ich habe viel aus diesen beiden gegensätzlichen Begegnungen für mich gelernt, einen Gedankenfetzen möchte ich mit dir teilen:
Mir ist aufgefallen, dass ich mich manchmal nach einer ersten “doofen Begegnung” zurückziehe oder wenn es stressig ist.
Erstmal, um mich zu “erholen”. Doch dann wird das schnell zur Gewohnheit. Ich werde bequem. Es ist leichter zu arbeiten, Routine zu fahren, den Tag abends auf dem Sofa ausklingen zu lassen und morgens wieder anzufangen. Und es wird immer routinierter und leichter es genau so zu machen.

Weniger wird weniger

Ich brauche dann immer weniger und daher fahre ich die Sparflamme auch immer weiter herunter.
Das ist vergleichbar mit dem Metabolismus. Weniger zu Essen führt auf Dauer dazu, dass der Körper sich daran gewöhnt, mit weniger Nahrung zurecht zu kommen.
Ein etwas krasserer Vergleich ist vielleicht einer, den ich kürzlich mit einer Freundin diskutiert habe: Weniger Sex führt auch zu weniger Lust auf Sex.
Und ich glaube so ist das auch mit der Lust auf Leben.

Manchmal muss man sich nackig machen oder gut anziehen, um Lust zu bekommen!

Im übertragenden Sinne natürlich! Ich meine damit jetzt nicht, dass du dich jemandem an den Hals werfen sollst, aber Wissenschaftler haben herausgefunden, dass Paare, die Sex terminieren, langfristig auch wieder mehr Sex haben, weil es überhaupt wieder eine Gelegenheit gibt den Körper daran zu erinnern worauf er Lust hat/haben könnte. Ohne diese vielleicht erst mal steif und gespielte Situation vergisst er einfach was er braucht oder was gut tut.
Klingt paradox und komisch sich über “Zwang” zur Lust zu führen, aber dir ging es sicherlich auch schon mal so, dass du dich eines Abends, trotz Unlust, doch in ein nettes Outfit gepackt hast und auf die Party gegangen bist, zu der du eigentlich nicht wolltest und Voilà! >>Toller Abend.

Mehr wird mehr … nicht immer gleich!

Doof nur, wenn der Abend dann scheiße ist haha.
“Hab ich’s doch gewusst” … das kann ich mir sparen?! Falsch … einfach immer mal wieder testen, versuchen, erinnern und nicht gleich aufgeben, denn aus mehr wird schnell auch wieder mehr.

Das ist wie ein Himmel in den man blickt und an dem man erst keinen, dann einen und dann unendlich viele Sterne sieht.
Deiner Köper kann irgendwann mehr Nahrung vertragen, ohne gleich fett zu werden, du bekommst mehr Lust auf Streicheleinheiten, die vorher sicherlich ausreichend durch ein bisschen Wellness-Massage oder ein warmes Bett befriedet wurden und du bekommst wieder mehr LEBENSLUST. Vielleicht fühlt sich das nicht immer gleich „besser“ an, aber lebendiger?!

Weil ich schnell in meine “Gemütlichkeit” auf dem Sofa verfalle, die mich aber dauerhaft nicht glücklich macht, setze ich mir vorsorglich Termine mit mir im Kalender die ich einhalte – komme was wolle! (Etwas weiter aus der Komfortzone heraus bitte … also die Pizza beim Italiener zählt nicht!)
Denn aus Gelegenheiten kann mehr werden – aus nichts nicht! Tritt an zum Leben!

Lass uns ein bisschen Leben planen, damit es mehr wird 😉
Erlebe die Welt
Deine Katha

  • Ini sagt:

    Oh Katha!! So schön! So wahr! Und so passend für mich gerade!!! Danke!!

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