November 9

Wie du im Leben gewinnst und bekommst was du willst

Wie du im Leben gewinnst und bekommst was du willst

Gewinnen ist meist weniger schwierig als man sich das vorstellt.  Das Rezept ist eigentlich alt, wenig schwer zu verstehen und wirksam. Heute geht es darum, was ich von Tim Ferris und einem Pickup Artist über das Gewinnen im Leben lernte.

Ein blöder, aber wahrer Witz …

Kennst du den Witz, in dem ein Mann, Gott jeden Sonntag anfleht im endlich den Lottogewinn zu schenken, den er so lange will. Jede Woche wiederholt er das Spiel, bis Gott antwortet: „Dann kauf endlich ein Ticket!“

Wir alle wollen gewinnen, oder?

Ich glaube dass wir alle im Leben gewinnen wollen. Dabei fällt mir aber häufig auf, dass „gewinnen“ häufig einen schlechten Beigeschmack zu haben scheint. Bedeutet es doch schließlich so oft, dass andere Verlieren, wir und „vergleichen“ müssen. „Erster“  zu sein heißt für viele einfach „besser sein als“. Das wiederum könnte man lablen mit: Hochnäsig, Abgehoben, Arrogant usw.

Um hier einige Dinge zu entwirren macht es Sinn sich drei Fragen zu stellen: 

  • Was ist Gewinnen?
  • Wie gewinne ich?
  • Was wenn ich verliere?

Was ist Gewinnen?

Etwas zu seinen Gunsten entscheiden, etwas erlangen oder etwas erreichen.
Aus dem Althochdeutsche giwinnan „zu etwas gelangen; erlangen“. Was man hier gut erkennen kann ist, dass da nicht steht: Besser zu sein als jemand anderer! Du kannst also auch mit einem zweiten Platz ein Gewinner sein oder alleine durch den Antritt.

Wie man gewinnt?

Es ist natürlich keine Garantie, aber wenn man die folgenden Zutaten zufügt, ist man dem Gewinnen schon einen großen Schritt näher. Man nehme:
  1. Eine Prise: „Wissen was du erreichen willst“.
  2. Einen guten Schuss: „Sei da – Show up“
  3. Viel von „Steh auf und fang von vorne an“ und die geheime Brise „Show-Zugabe“.

Wisse was du erreichen willst:

Ziele zu haben ist wichtig. Beim Gewinnen auch (oder vor allem da?!)! Damit du weißt, wann du gewinnst. Ob ein zweiter Platz zum Beispiel ausreicht oder der dritte … oder die Teilnahme!

Es könnte ja sein, dass du laufend etwas „gewinnst“ und es gar nicht bemerkst, weil es für dich kein Ziel ist, welches du erreicht hast. Es muss für dich also etwas sein, was es für dich zu erreichen, erlangen gilt, damit du es auch als „Gewinn“ bemerkst. Bei einem Wettkampf trittst du ja auch an und weißt, was die Regeln sind, was das Ziel ist und an wem es sich zu messen gilt um den Sieg davon zu tragen – ähnlich ist das mit sonstigen Gewinnen im Leben auch.

Show up – sei da

Wie du vielleicht weißt bin ich seit Jahren im Rhetorik Club und dieses Jahr habe ich mit Abstand die meisten Preise für meine Reden gewonnen. Ich habe mich für jeden Wettbewerb, an dem ich teilgenommen habe qualifiziert für wenigstens eine weitere Runde und habe immer mindestens ein Podiumsplätzchen abgeräumt.
Klingt als hätte ich’s drauf, oder? Vielleicht, aber der Trick ist ein anderer …
Was ich sowohl bei Tim Ferris (im Buch die 4 Stunden Woche) als auch bei dem Pickupmenschen (der hat sonst nix schlaues gesagt und wird daher nicht verlinkt) gehört und für extrem wichtig befunden habe ist:  Sei da!

Man gewinnt häufig nicht, weil man’s (besser) kann – sondern schlicht, weil man DA ist und antritt!

Mag sein, dass Gewinnen dann vielleicht weniger Spaß macht, wenn man gegen niemanden Antritt. Denn so fühl es sich an, aber überhaupt anzutreten gehört nun mal dazu.
Wem nutzt es, dass es 1000 bessere Sänger auf der Welt gibt, deren Dusche der einzige Zuhörer bleibt?
Was bedeutete schon „ein toller Künstler“, wenn dieser nie ausstellt, oder seine Werke verkauft?
Woher sollen wir wissen, dass jemand „echt schlau“ ist, wenn er oder sie nie spricht, die Schule nicht abschließt oder Tests nicht mit schreibt? Einstein hat man am Ende noch zum Genie gekürt weil er sich gezeigt hat, sonst hätte man vermutlich behauptet er wäre ein schräger Vogel und Doofi gewesen … das hätte ihm vielleicht nichts ausgemacht, aber davon reden wir ja gerade nicht!

Unsere Welt funktioniert nun mal so 

Das mag doof sein, aber auch eine Chance. Und ich sehe Dinge, die ich nicht ändern kann nun mal lieber als Chance die ich ergreifen kann. Mag sein dass die „Duschesingenden-schulabbrechenden-Künstler“ sich ihres Lebens freuen – das ist toll! Das sollte aber nicht deinen Sieg schmälern. Soll heißen, nur weil andere gar nicht erst antreten heißt es nicht das sie Verlierer sind – sie haben nur einfach gar nicht erst im Wettkampf und dem „Kräftemessen“ teilgenommen.
Und manchmal öffnet ein Zertifikat, eine Urkunde oder so etwas einfach eine Tür, die du durch eine Teilnahme leichter aufstoßen kannst. Gewinnen zeigt uns manchmal einfach wo wir stehen und das kann spannend sein und zum Wachstum beitragen.
Wenn wir „antreten“, haben wir viele einfach schon hinter uns gelassen, die das nicht tun.  Wenn man dann noch was kann, dann stehen einem viele Türe und Wege offen. Leider fangen wir gar nicht erst an, weil wir glauben unser Können wäre noch nicht (gut) genug. Gut genug ist oftmals völlig ausreichend! Von da geht’s weiter.

Antreten ist bei vielem im Leben die halbe Miete! 

Wusstest du, dass schöne Menschen weniger angesprochen werden, weil das Umfeld glaubt, dass man bei denen eh keine Chance hätte ? Ebenso bewerben sich viel weniger Menschen (zuweilen auch keiner) auf besonders gute Jobs, denn man spricht sich das können dafür ab. Naja, aber besser jemand macht den Job 80% als dass der Job gar nicht gemacht wird, oder? Und abgesehen davon sind viele Stellenbeschreibungen ja ein Wunschkonzert des Arbeitgebers, genau wie die Dating-Wünsche vieler Singles. Wir sind alle bereit letztlich Abstriche zu machen – dazu muss man aber im Auswahlpott überhaupt erst mal auftauchen um eine Chance zu haben.

Weiter – immer weiter … Die Zugabe zum Sieg

Ein weiterer Faktor ist das „Durchhalten“. Der erste Auswahlprozess geht schon mit dem Antritt los, aber noch einmal härter gesiebt wird, wenn es darum geht, mehr Zeit, Kraft und Ressourcen zu investieren. Nach einem Korb, einer Niederlage oder einem Sieg noch einmal anzutreten, aus Fehlern zu lernen und dann noch weiter zu machen – das machen noch weniger Menschen. Das ist ein fast sicherer Weg zum Sieg!
Denn um weiter zu machen, muss man es oft mehr wollen als andere und da trennt sich einfach noch einmal die Spreu vom Weizen. Wenn dein Wasser länger koch als das von anderen, ist keine geheime Zutat das, was dich außergewöhnlich macht, sondern deine Hartnäckigkeit. Vieles ist ein Zahlenspiel, kein Glücksspiel. Bei Lotto, Roulett und anderen Glücksspielen funktioniert Durchhalten übrigens nicht! Aber wer Gott lange genug nervt – wie in dem Witz, … wer weiß 😉
Erlebe die Welt – tritt häufiger einfach mal an – bei den Olympischen Spielen deines Lebens – Dabei ist alles ! 🙂 
Deine Katha

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Wer hier schreibt?

Dieser Blog ist mein kleiner öffentlicher Raum in dem ich Ideen, Gedanken und mein Erleben teile - in der Hoffnung dass Dir die Zeilen Mut machen, wenn du Ihn brauchst, Ideen liefern, wenn du selbst keine mehr hast und um Dir zu sagen: Du bist nicht alleine! 

Katharina

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