Das wirkliche worst-case Szenario ist immer „nur“ der Tod

Dieser Gedanke mag dir jetzt vielleicht etwas düster vorkommen, so ist er aber gar nicht gemeint. Im Gegenteil, lass es mich erklären.
Es ist eher ein pragmatischer Gedanke, der mir irgendwann in einer Meditation gekommen ist und mich zutiefst entspannt hat.

Das Schlimmste, was dir letztlich passieren kann ist der Tod – und der trifft in jedem Fall ein.

Wenn der Tod, den wir alle erleben werden also der „Worst Case“ ist, dann finde ich das gar nicht so schlimm – also für mich betrachtet!
Denn wenn ich nicht mehr bin, dann spüre ich nichts und dann brauche ich auch nichts mehr, dann ist es einfach zu Ende.

Ich hänge an anderen – du auch?

Viel schwerer zu verknusen ist der Gedanke: Was wenn anderen dieser WorstCase passiert? Was ist, wenn wir unser Leben nicht so führen können, wie wir das wollen bis der Tod eintrifft? Was wenn ich etwas verpasse?

Das sind viel eher die Fragen die uns umtreiben und was wir unter worst case beschreiben! Unsere (bzw. meine) Worst-Case Szenarien sind also immer auf das Leben bezogen, auf den Lebenswillen, denn wäre uns das egal, dann wären wir tot und damit alles zu Ende! Na und?

Was ist jetzt das Positive daran?

Naja, wenn du dich sorgst und wenn du hier und da zweifelst und auch mal richtig scheiß Zeiten hast, dann vermutlich, weil du eine andere Vorstellung von deinem Leben hast, von deinem am Leben sein!

Das bedeutet wiederum, dass du am Leben hängst und dass du innerlich weißt, was du willst. Du spürst irgendwo in dir „da geht mehr“ oder „das geht besser“!

Das finde ich erstaunlich weit weg von einem Worst-Case Szenario und dem, was ich unter „aufgeben“ verstehen würde! Verstehe mich nicht falsch – GUT ist anders! Aber ich sehe Hoffnung – und wo Hoffnung ist, da kommt auch bald Veränderung!

Die Welt liebt dich! Dir kann nichts passieren außer der Tod und der kommt sowieso!

Was sagst Du?